Die Kirche der Mutter Gottes, Marija Gradec

Mit dem Bau der Kirche begann man im Jahre 1505 auf Anordnung des Kirchenmeisters Matija Stich. Am Fuße des Hügels, auf dem die Kirche steht, wurden im 18. Jahrhundert noch vier Kapellen gebaut.

Die Besonderheit der Kirche der Mutter Gottes sind die Fresken aus dem Jahr 1526, die 1927 entdeckt wurden. Sie zeichnen sich sowohl durch die gotischen als auch Renaissanceelemente aus, weil sie in der Zeit gefertigt wurden, als sich neben dem gotischen Stil in der Malerei auch der Renaissancestil durchzusetzen begann und daher ein seltenes Denkmal der Kunst jener Zeit darstellen.

Der Hauptaltar der Kirche zeigt die Statue der Muttergottes von Karmel mit Kind aus dem 17. Jahrhundert, die Seitenaltäre sind dem Leiden Christi und dem Hl. Johannes dem Täufer gewidmet.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde von der Pfarrkirche  Laško aus bis Marija Gradec auch das Passionspiel bzw. die Fastenprozession mit der Kreuzigung Christi, die als das erste Beispiel des slowenischen Theaterspiels und Theaters im Allgemeinen in Laško gilt, aufgeführt.

Das bedeutendste Wallfahrtsdatum ist der Sonntag nach dem Namenstag der Mutter Gottes von Karmel (der 16. Juli).

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